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Aktuelles
05.04.2018

Kreuzwegwanderung mit Fackeln am Karfreitag

Die Kommunionkinder von St. Erasmus gestalteten aktiv die Wanderung mit

Die St. Erasmusgemeinde in Rheinböllen und die  Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz hatten wieder  zur Kreuzwegwanderung am Karfreitag eingeladen und viele waren gekommen.
In diesem Jahr waren die Kommunionkinder und ihre Eltern erstmalig mit dabei und viele Gemeindemitglieder, Bewohner und Mitarbeiter des Puricelli Stiftes.
Dabei waren auch die  indischen Schwestern der "Missionarinnen der Eucharistie", die alle im Puricelli Stift in der Pflege tätig sind.

Der regnerische Start war  um 17 Uhr an der Marienkapelle des Puricelli Stiftes, insgesamt machte die Gruppe an 7 Stationen halt auf dem nachempfundenen Leidensweg  Jesu Christi. Musikalisch wurde die Gruppe begleitet von Ursula Baumgarten mit ihrer Querflöte.

Den Abschluss der Kreuzwegwanderung mit Fackeln bildete eine Agapefeier auf dem Grillplatz  „Auf der Eich“ in Rheinböllen.

Bruder Johannes Maria, Seelsorger im Puricelli Stift und Mitorganisator der Kreuzwegwanderung, verspricht schon jetzt, dass es auch im nächsten Jahr eine weitere geben wird.

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05.03.2018

Mitarbeit in der Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe katholischer Träger

Seelsorge in der Altenhilfe hat neues Gesicht
Projekt qualifiziert Bruder Johannes Maria Krüger im Puricelli-Stift 

 Trier/Rheinböllen – Nicht nur der Körper, auch die Seele des Menschen braucht Pflege: Dieser Aufgabe widmen sich künftig verstärkt 17 Frauen und Männer, die sich durch das Projekt „Mitarbeit in der Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe katholischer Träger“ qualifiziert haben. Einer von Ihnen ist Bruder Johannes Krüger von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz, der zuständig für die Betreuung und der religiösen Begleitung der Senioren im Puricelli-Stift Rheinböllen ist.  Am 19. Januar feierten die Projektteilnehmer, die aus dem sozialen oder pflegerischen Bereich der Einrichtungen kommen, den Abschluss ihrer Weiterbildung mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert und erhielten ihre Zertifikate. Getragen wird das Projekt vom Bistum Trier, dem Diözesan-Caritasverband Trier, den Barmherzigen Brüdern (BBT)-Gruppe, der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts), den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz und der Marienhaus Stiftung.

In dem Kurs aus mehreren Modulen beschäftigten sich die Teilnehmer mit seelsorgerlicher Gesprächsführung, Sterbebegleitung, Bibeltexten und eigenen Glaubenserfahrungen. Auch die Gestaltung von Wortgottesdiensten, religiösen Ritualen und Einheiten zur Krankenkommunion standen auf dem Programm. Als besonderen Höhepunkt empfanden viele Kursteilnehmer die Exerzitientage in St. Thomas. „Es gehört auch dazu, die eigene Seele zu pflegen, weil sie die Quelle für die seelsorgerische Arbeit ist“, sagte Kursleiter Peter-Felix Ruelius. In der Seele begegneten sich Himmel und Erde, betonte Weihbischof Gebert in seiner Predigt. Darum machte er den neuen Seelsorgern Mut, mitten im Alltag die frohe Botschaft Jesu zu verkünden und mit ihren eigenen Fähigkeiten Glaube, Hoffnung und Liebe zu leben und weiterzugeben.   „Menschen zu begleiten und zu beraten- das ist Aufgabe von Seelsorge. Das bedeutet wahrzunehmen, was sie bewegt. Seelsorge biete ich an in Gesprächen und Beratung, in Gottesdiensten und spiritueller Begleitung. Insbesondere möchte ich Menschen in schwierigen Lebenssituationen oder gar Krisen nicht alleine lassen“, sagt Bruder Johannes Krüger. Er veranstaltet regelmäßige Wortgottesdienste mit Kommunionfeier, Bibelgespräche, in den Wohnbereichen und auf den Zimmern, Andachten, Segnungen, seelsorgerische Gespräche, Begleitung, insbesondere nach dem Einzug ins Altenheim, in Krisensituationen oder bei Krankenhausaufenthalten. Darüber hinaus hilft er in der Sterbebegleitung, bei der Aussegnung von Verstorbenen und begleitet die Haupt- und Ehrenamtlichen.

Dankbar für sein Engagement ist auch die Vorsitzende des Kirchengemeindeverbandes Rheinböllen Martina Plenz-Günster: „Bruder Johannes ist nicht nur in der Seelsorge der Senioreneinrichtung im Puricelli-Stift aktiv, sondern auch Mitglied im Pfarrgemeinderat und er engagiert sich in der Jugendarbeit, bei der Vorbereitung von Wortgottesdiensten in der Gemeinde und in der Ökumene. Wir, die Pfarrgemeinde St. Erasmus Rheinböllen sind dankbar für sein Engagement und freuen uns sehr über seine Unterstützung.

 

„Wenn die Mitarbeiter die Seelsorge in den Einrichtungen mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen gestalten, schaffen sie dort einen Ort, an dem Kirche aktiv gelebt wird“, fasste Projektkoordinatorin Brigitte Scherer vom Bistum Trier das Ziel der Weiterbildung zusammen. Das geschehe in enger Zusammenarbeit mit den Seelsorgern vor Ort. Die zusätzlich geschaffenen Seelsorge-Stellen werden zur Hälfte vom Bistum und zur anderen Hälfte von den Trägern finanziert. Das Projekt läuft noch fünf Jahre lang und ist nun auch offen für andere katholische Träger, wenn diese den 50-Prozent-Kostenanteil der zusätzlichen Seelsorgezeit übernehmen.

Mehr Informationen gibt es bei: Brigitte Scherer im Bischöflichen Generalvikariat Trier, Tel.: 0651-7105-333, E-Mail: Brigitte.scherer@bistum-trier.de   

 

Quelle: Bischöfliche Pressestelle Trier – Markus Koch (Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen)  

 

 

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01.03.2018

Ein Ausflug mit vielen schönen Erinnerungen ins Pro – Winzkino Simmern

Ende Februar starteten 16 Bewohner in Begleitung von Bruder Johannes und Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung am frühen Nachmittag ins Pro-Winzkino nach Simmern.

Alle waren aufgeregt und freuten sich sehr auf dieses besondere Erlebnis.

Gemeinsam schauten sie den aktuellen Film „Das Leuchten der Erinnerung“. Es ist ein berührender Film, der von einer wundervollen Reise eines alten Ehepaares erzählt. Sie sind sehr lange verheiratet, jeder hat mit einer unheilbaren Krankheit zu kämpfen, aber sie wollen sich noch einmal gemeinsam in einem alten Wohnmobil auf die Reise machen. Keiner weiß, wohin sie diese Reise führen wird.

Das Team des Pro-Winzkinos in Simmern hatte diesen Nachmittag sehr liebevoll und exklusiv für die Gäste aus dem Puricelli Stift gestaltet:  Der Kinosaal war ausschließlich der  Gruppe vorbehalten und alles, was zu einem Kinobesuch dazu gehört, war geboten: Cola und Popcorn!
Es war ein unvergesslicher Nachmittag und alle machten sich mit bester Laune auf dem Heimweg.

Ein sehr herzliches Dankeschön an das Team des Pro-Winzkino!!!!

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12.02.2018

Fastnacht im Puricelli Stift

Pünktlich um 11.11 Uhr an Altweiberdonnerstag stürmten die Rheinböller „Möhnen“ das Rathaus, dieses Mal unterstützt von einigen Bewohnern des Puricelli Stiftes.

Von dort brachte die Puricelliabordnung neben Orden auch die gute Laune gleich mit.
Mit allen Bewohnern, teilweise in sehr phantasievollen Kostümen, Angehörigen und Gästen der Tagespflege Ingbert Ochs begann um 13.30 Uhr ein ausgelassenes und närrisches Treiben in den Räumlichkeiten der Tagespflege. Musikalisch begleitet von Josef Schuhmacher am Akkordeon und Ingbert Ochs an der Gitarre gaben die munteren Sänger und Tänzer an diesem Nachmittag ihr Bestes.
Zur Stärkung gab es traditionell Kreppel, Kaffee, herzhaftes Kleingebäck und Kaltgetränke.

Geplant ist für das lange Faschingswochenende der Besuch des Rosenmontagsumzugs in Rheinböllen und die Faschingsfeiern am Dienstag in den einzelnen Hausgemeinschaften. 
 
  

Seid ihr bereit zur fünften Jahreszeit?

Ob Sonne, Schnee oder auch Regen, 
Fastnacht ist ein wahrer Segen, 
denn jeder darf ein Anderer sein, 
der eine groß, der andere klein, 
der eine laut, der andere leise, 
mit und auch ohne Meise. 
Total egal hier gibt`s kein Maß,e
s geht ganz einfach nur um Spaß.
 
(Faschingsreim von den Betreuungsdamen im Puricelli Stift)


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16.01.2018

Dreikönigskaffee in Mörschbach am 11. Januar

Aus einer langen Tradition heraus fand auch in diesem Jahr ein „Dreikönigskaffee“ statt, dieses Jahr im Gemeindehaus in Mörschbach. Die katholische Kirchengemeinde Rheinböllen und der dortige Seniorenausschuss hatten diesen tollen Nachmittag organisiert und alle Senioren der Gemeinde waren herzlich eingeladen.

Pfarrer Mai eröffnete diesen Nachmittag um 14:30 Uhr mit einem Gottesdienst.
Traditionell hatten die Sternsinger ihren Auftritt und unter dem desjährigen Motto „Segen bringen, Segen sein“ sammelten sie Spendengelder für den Aufbau der Schule “College Mwanga“ in Goma im Kongo. Solisten aus Mörschbach gestalteten diesen Nachmittag sehr abwechslungsreich. Ein Geigensolo wurde sehr gekonnt vorgetragen von Uschi Feiten, der Chor „Dacapo“ sang vier wunderschöne Liedern und die Jugendtanzgruppe „Obsession“ sorgte mit ihrem schwungvollen Auftritt für tosenden Applaus. Für das leibliche Wohl war mit vielen leckeren Kuchen bestens gesorgt.
Gegen 17:30 Uhr war der schöne Nachmittag vorbei und auch die Bewohner des Puricelli Stiftes traten den Heimweg an. Alle strahlten und bedankten sich für diesen schönen Ausflug.

Ein ganz großes Dankeschön auch an alle Organisatoren in Mörschbach für die liebevolle Vorbereitung und Gestaltung dieses stimmungsvollen Nachmittags.


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18.12.2017

Weihnachtskonzert mit dem Kinderchor „Am Hochsteinchen“ am 13. Dezember

Trotz Schneetreibens und eisiger Kälte stattete der Kinderchor der Grundschule „Am Hochsteinchen“ aus Rheinböllen zum 2. Mal in diesem Jahr den Bewohnern des Puricelli Stiftes einen Besuch ab.

Die Kinder wurden von ihrer Musiklehrerin Passia Herfurth und weiteren Sängerinnen begleitet. Frau Herfurth gibt Gesangsunterricht an der Kreismusikschule in Simmern und einmal wöchentlich auch Musikunterricht in der Rheinböller Grundschule. Die Kinder wurden hervorragend  von 5 Solistinnen unterstützt, die bei Frau Herfurth Gesangsunterricht nehmen.
Alle Sänger, groß und klein, bekamen sehr viel Applaus. Ihre fröhlichen Lieder verbreiteten Weihnachtsstimmung und bei „Oh du Fröhliche“ und „Ihr Kinderlein kommet“ sangen Alle mit.

Herzlichen Dank an alle kleinen und großen Sänger, die diesen Adventnachmittag mit ihren Liedern und ihrem Lachen bereichert haben.

Das gesamte Team des „Puricelli-Stiftes“ wünscht ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Start in ein gesundes neues Jahr.

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30.11.2017

Vorstellung der MAKS Gruppe

Karl Gaul mit Alltagsbegleiterin Brigitte Kunz

2x wöchentlich treffen sich 8 Bewohner für 2 Stunden zu einer gemeinsamen MAKS-Gruppenstunde. MAKS ist eine Gruppentherapie für Menschen mit Demenz ohne medizinische Unterstützung. Sie ist ressourcenerhaltend und die Gruppe ist ein Wirkfaktor. Eine Therapieeinheit besteht aus 4 Modulen: M – Motorische Aktivierung, A- Alltagspraktische Aktivierung, K-Kognitive Aktivierung und S- Soziale Aktivierung. Alle 4 Module werden in einer Gruppenstunde in einen Zusammenhang gebracht. Somit werden gleich mehrere Fähigkeitsbereiche gefördert. Es ist eine bedarfsgerechte Aktivierung, bietet Regelmäßigkeit und ist tagesstrukturbildend. Es ist eine abwechslungsreiche Therapie mit einer großen Themenvielfalt, hoher Intensität und attraktiven Angeboten.

Gundula Neuhaus, Leiterin der sozialen Betreuung im Puricelli Stift,  freut sich, dass dies vor allem auch ein Angebot für Männer ist, die bisher bei Aktivierungen oft nicht ihre Möglichkeiten entfalten konnten. Sie erzählt: „ Im Moment gestalten und bauen wir Vogelhäuschen, die jeder für sich individuell gestalten kann. Im Anschluss werden sie auf den Terrassen der Hausgemeinschaften ein schönes Plätzchen finden und den Vögeln beim Überwintern helfen.“

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